Was
ist der Geldmarkt?Viele Anleger glauben, dass es sich beim Geldmarkt ausschließlich um den Markt handelt, auf dem sich die Banken untereinander kurzfristiges Geld leihen. Das ist aber so nicht korrekt! Vielmehr handelt es sich bei dem Geldmarkt um einen generellen Handelsplatz für Gelder, sowohl für kurzfristige, wie auch für langfristige. Was den Geldmarkt als solchen jedoch auszeichnet, ist die Tatsache, dass es sich um einen reinen Interbankenmarkt handelt, es also nur über Umwege möglich ist, auch als Privatanleger Geld auf diesem Marktplatz anzulegen.
Aufgrund seines Wesens als Handelsplatz sowohl für kurzfristige, wie auch für langfristige Kredite, ist es nur natürlich, dass auch die Zinsen auf die verschiedenen Einlagen sehr unterschiedlich ausfallen. Grundsätzlich ist es dabei so, dass sich die Zinsen nach den Leitsätzen der Europäischen Zentralbank richten, denn eine Bank könnte auch, sofern sie kein Geld auf dem Geldmarkt aufnehmen möchte, Geld von der Zentralbank erhalten. Kurzfristige Gelder, auch als Tagesgeld bezeichnet, werden daher grundsätzlich mit einem anderen Zinssatz bedacht als Gelder mit fester Laufzeit, so genante Termingelder, auch als Festgelder bezeichnet, die es mit Laufzeiten zwischen 6 Monaten und mehreren Jahren gibt.
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Privatanleger können ihr Geld nicht direkt auf dem
Geldmarkt anbieten.
Um dies aber dennoch tun zu können, muss wahlweise ein Geldmarktkonto
oder ein Geldmarktfonds
zwischengeschaltet werden. Durch diese
Instrumente können die Anleger ihr Geld dem Geldmarkt zur
Verfügung
stellen, wobei es sich jedoch auch dann verzinst, wenn es nicht von
anderen Banken in Anspruch genommen wird. Dieses Risiko trägt
immer die
Bank bei der das Geld angelegt wird.
Viele Banken fordern für ihre Geldmarktkonten eine
so genannte
Mindesteinlage, einen Mindestanlagebetrag. In der Regel liegt dieser
Betrag zwischen 1.000 und 5.000 Euro, es gibt jedoch auch Angebote, bei
denen der Mindestanlagebetrag noch deutlich höher liegt. Was
allerdings
faszinierend ist: Oft liegen die Zinsen für solche Angebote
mit sehr
hohen Mindesteinlagen deutlich unter denen anderer Kreditinstitute ohne
Mindesteinlage. Auch hier gilt also, dass man unbedingt die Angebote
verschiedener Kreditinstitute miteinander vergleichen sollte.
Bei einem
Tagesgeldkonto handelt es sich um ein Sparkonto, dass sich in
erster Linie durch die tägliche Verfügbarkeit des
Geldes auszeichnet.
Obwohl das Geld nämlich dem Geldmarkt zur Verfügung
gestellt wird und
es daher durchaus sein kann, dass es zum Zeitpunkt der Abforderung
gerade verliehen ist, zahlt die Bank den Anleger jederzeit aus.
Wie
der Name schon erahnen lässt, sind die Einlagen auf einem
Festgeldkonto "fest", also nicht täglich verfügbar.
In der Regel wird
hierzu mit der Bank ein fester Ablauftermin vereinbart. Je
länger die
Laufzeit dabei ausfällt, desto höher ist auch der
Zinsertrag. Es gibt jedoch auch Festgeldkonto, die als so genannte
Kündigungsgelder geführt werden.
Tages-
und Festgeld-Vergleich von Prozent-Zinsen.deAuf der Internetseite von Prozent-Zinsen.de finden Sie immer die aktuellsten Informationen und Zinssätze zu den Tages- und Festgeldangeboten der Banken. Das Onlinemagazin bietet zudem zahlreiche Hintergrundinformationen zum Thema Geldmarktkonto, so zum Beispiel auch ein Geldanlage-Lexikon, das viele Begriffe, die im Zusammenhang mit verschiedenen Geldanlagemöglichkeiten auftauchen, erklärt. Wer auf der Suche nach einem geeigneteten Geldmarktkonto ist, der sollte hier vorbeischauen!