Geldmarktkonto - Tagesgeld - Festgeld
Ein Geldmarktkonto ist eine absolut sichere Geldanlage, denn in Deutschland sind die Einlagen aller deutscher Banken durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Man unterscheidet bei Geldmarktkonten zwischen Tagesgeld und Festgeld.

INFORMATIONEN ZUM GELDMARKTKONTO

Ein Geldmarktkonto ist absolut sicher. Man kann sein Geld täglich verfügbar auf einem Tagesgeld Geldmarktkonto anlegen.Was ist der Geldmarkt?

Viele Anleger glauben, dass es sich beim Geldmarkt ausschließlich um den Markt handelt, auf dem sich die Banken untereinander kurzfristiges Geld leihen. Das ist aber so nicht korrekt! Vielmehr handelt es sich bei dem Geldmarkt um einen generellen Handelsplatz für Gelder, sowohl für kurzfristige, wie auch für langfristige. Was den Geldmarkt als solchen jedoch auszeichnet, ist die Tatsache, dass es sich um einen reinen Interbankenmarkt handelt, es also nur über Umwege möglich ist, auch als Privatanleger Geld auf diesem Marktplatz anzulegen. 

Aufgrund seines Wesens als Handelsplatz sowohl für kurzfristige, wie auch für langfristige Kredite, ist es nur natürlich, dass auch die Zinsen auf die verschiedenen Einlagen sehr unterschiedlich ausfallen. Grundsätzlich ist es dabei so, dass sich die Zinsen nach den Leitsätzen der Europäischen Zentralbank richten, denn eine Bank könnte auch, sofern sie kein Geld auf dem Geldmarkt aufnehmen möchte, Geld von der Zentralbank erhalten. Kurzfristige Gelder, auch als Tagesgeld bezeichnet, werden daher grundsätzlich mit einem anderen Zinssatz bedacht als Gelder mit fester Laufzeit, so genante Termingelder, auch als Festgelder bezeichnet, die es mit Laufzeiten zwischen 6 Monaten und mehreren Jahren gibt.

zum Tagesgeld-Zinsvergleich

zum Festgeld-Zinsvergleich

Privatanleger benötigen ein Geldmarktkonto

Privatanleger können ihr Geld nicht direkt auf dem Geldmarkt anbieten. Um dies aber dennoch tun zu können, muss wahlweise ein Geldmarktkonto oder ein Geldmarktfonds zwischengeschaltet werden. Durch diese Instrumente können die Anleger ihr Geld dem Geldmarkt zur Verfügung stellen, wobei es sich jedoch auch dann verzinst, wenn es nicht von anderen Banken in Anspruch genommen wird. Dieses Risiko trägt immer die Bank bei der das Geld angelegt wird.

Viele Banken fordern für ihre Geldmarktkonten eine so genannte Mindesteinlage, einen Mindestanlagebetrag. In der Regel liegt dieser Betrag zwischen 1.000 und 5.000 Euro, es gibt jedoch auch Angebote, bei denen der Mindestanlagebetrag noch deutlich höher liegt. Was allerdings faszinierend ist: Oft liegen die Zinsen für solche Angebote mit sehr hohen Mindesteinlagen deutlich unter denen anderer Kreditinstitute ohne Mindesteinlage. Auch hier gilt also, dass man unbedingt die Angebote verschiedener Kreditinstitute miteinander vergleichen sollte.

Welche Typen von Geldmarktkonten es gibt

Da auf dem Geldmarkt sowohl sehr kurzfristige, wie auch sehr langfristige Gelder gehandelt werden, haben sich zwei unterschiedliche Kontoarten herausgebildet. Auf der einen Seite sind das die so genannten Tagesgeldkonten auf denen Anleger ihr Geld dem kurzfristigen Geldmarkt zur Verfügung stellen, auf der anderen Seite aber auch die Festgeldkonten, die sich, je nach Laufzeit, nach den langfristigen Kreditzinsen richten.

TAGESGELD GELDMARKTKONTO

Das Tagesgeld GeldmarktkontoBei einem Tagesgeldkonto handelt es sich um ein Sparkonto, dass sich in erster Linie durch die tägliche Verfügbarkeit des Geldes auszeichnet. Obwohl das Geld nämlich dem Geldmarkt zur Verfügung gestellt wird und es daher durchaus sein kann, dass es zum Zeitpunkt der Abforderung gerade verliehen ist, zahlt die Bank den Anleger jederzeit aus.

FESTGELD GELDMARKTKONTO

Ein Geldmarktkonto kann auch für Festgeld Anlagen gut seinWie der Name schon erahnen lässt, sind die Einlagen auf einem Festgeldkonto "fest", also nicht täglich verfügbar. In der Regel wird hierzu mit der Bank ein fester Ablauftermin vereinbart. Je länger die Laufzeit dabei ausfällt, desto höher ist auch der Zinsertrag. Es gibt jedoch auch Festgeldkonto, die als so genannte Kündigungsgelder geführt werden.

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