Geldmarktkonto - Tagesgeld - Festgeld
Ein Geldmarktkonto ist eine absolut sichere Geldanlage, denn in Deutschland sind die Einlagen aller deutscher Banken durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Man unterscheidet bei Geldmarktkonten zwischen Tagesgeld und Festgeld.

TAGESGELDKONTO - GELDMARKTKONTO

Ein Geldmarktkonto ist absolut sicher. Man kann sein Geld täglich verfügbar auf einem Tagesgeld Geldmarktkonto anlegen.Die Funktionsweise von Tagesgeldkonten

Bei einem Tagesgeldkonto handelt es sich um ein Sparkonto, dass sich in erster Linie durch die tägliche Verfügbarkeit des Geldes auszeichnet. Obwohl das Geld nämlich dem Geldmarkt zur Verfügung gestellt wird und es daher durchaus sein kann, dass es zum Zeitpunkt der Abforderung gerade verliehen ist, zahlt die Bank den Anleger jederzeit aus. Grundsätzlich ist es dabei so, dass Einzahlungen auf Tagesgeldkonten von jedem beliebigen Konto aus getätigt werden können. Es kann also sowohl von Girokonten auf das Tagesgeldkonto überwiesen werden, wie auch Unbuchungen zwischen zwei Tagesgeldkonten möglich sind (jedoch nur bei ein- und demselben Kreditinstitut). Auszahlungen können hingegen nur auf das so genannte Referenzkonto erfolgen.

Für Tagesgeldkonten gelten die selben Sicherungsbestimmungen wie für alle anderen Sichteinlagen auch. Legt ein Anleger sein Geld also auf solch einem Konto an, kann er absolut sicher sein, dass dieses sich nicht einfach in Luft auflöst - vorausgesetzt er arbeitet mit einem deutschen Kreditinstitut zusammen. Während aller Transaktionen ist das Geld der Anleger nämlich sowohl durch den staatlichen Bankensicherungsfonds auf der einen, wie auch durch einen etwaigen privaten Sicherungsfonds auf der anderen Seite geschützt. Selbst wenn große Geldmengen an ein Kreditinstitut verliehen werden, welches dann aufgrund von Konkurs nicht in der Lage ist, das Geld zurückzuzahlen, ist das Kapital der Anleger so nach wie vor sicher und geschützt. Neben diesen beiden Sicherungsfonds gilt seit der Wirtschaftskrise der Jahre 2008/2009 zudem die Garantie der Bundesregierung.

Das Referenzkonto zum Tagesgeldkonto

Gelder, die auf einem Tagesgeldkonto angelegt werden, lassen sich zwar von jedem beliebigen Konto einzahlen, jedoch nur auf das Referenzkonto auszahlen. Der Grund für dieses Verfahren ist der, dass ein Tagesgeldkonto sonst seinen eigenständigen Charakter verlieren und zu einem gut verzinsten Girokonto werden würde. Das Referenzkonto muss sich in aller Regel in Deutschland befinden und kann nur wenige Male im Jahr neu angegeben werden (in der Regel sind Änderungen immer nur alle drei Monate möglich). Die meisten Anleger benutzen als Referenzkonto das eigene Girokonto.

Kündigungsfristen beim Tagesgeldkonto

Im Gegensatz zu Festgeldkonten haben Tagesgeldkonten keinerlei Kündigungsfristen. Es ist dem Anleger also sowohl möglich, jederzeit über sein eingezahltes Kapital zu verfügen, wie auch das gesamte Konto aufzulösen. Zu diesem Zweck reicht in der Regel ein formloses Schreiben an das jeweilige Kreditinstitut aus. Das Kapital wird dann schnellstmöglich auf das angegebene Referenzkonto überwiesen.
Fordert man lediglich einen bestimmten Geldbetrag von seinem Tagesgeldkonto ab, lässt das Konto aber weiterhin bestehen, wird dieses in aller Regel innerhalb der normalen Überweisungsdauer auf das Referenzkonto des Anlegers überwiesen. Eine solche Überweisung sollte also selten weniger als drei Werktage benötigen.

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MARKTAUSBLICK

Das Tagesgeld GeldmarktkontoEine sehr wichtige Frage bei der Entscheidung pro oder contra Tages- bzw. Festgeld ist immer wieder jene, nach der prognostizierten Entwicklung des Marktes. Wohin wird die Reise bei den Zinsen gehen? Wird die Wirtschaft florieren oder ist es eher wahrscheinlich, dass die Europäische Zentralbank den Leitzins absenkt, um der Wirtschaft zu helfen?

FESTGELD GELDMARKTKONTO

Ein Geldmarktkonto kann auch für Festgeld Anlagen gut seinWie der Name schon erahnen lässt, sind die Einlagen auf einem Festgeldkonto "fest", also nicht täglich verfügbar. In der Regel wird hierzu mit der Bank ein fester Ablauftermin vereinbart. Je länger die Laufzeit dabei ausfällt, desto höher ist auch der Zinsertrag. Es gibt jedoch auch Festgeldkonto, die als so genannte Kündigungsgelder geführt werden.

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